Reader zur Fachtagung „Trübe Sehnsüchte oder verwirklichte Rechte – Sexualität in Einrichtungen“ vom 11. 10. 2013 liegt vor

Der Reader zur Fachtagung enthält einmal die Vorträge der Referenten, spiegelt die einzelnen Diskussionen und Beiträge der Teilnehmerinnen und schließt mit den Ergebnissen ab.

DeckblattReader

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sexarbeits-Kongress vom 24. – 26. 09. 2014 in Berlin
„Sexarbeit in Zeiten der Bewegung“

Während am 1. Tag des Kongresses Input-Referate und eine politische Podiumsdiskussion sich dem Thema „Sexarbeit“ nähern, steht der 2. Tag im Zeichen der Information zu einzelnen Aspekten, um nach Workshops dann Handlungsanleitungen für die Zukunft zu erarbeiten.

Im Workshop „Professionalisierung/Fortbildungen in der Sexarbeit“ wird u. a. ProfiS vorgestellt. Aus der Einladung: „Peer to Peer und Profis – zwei erfolgreiche Projekte im Bereich der Fortbildung von Sexarbeiter_innen stellen sich vor und schildern die Herausforderungen an Professionalisierung und Fortbildungen in diesem sehr diversen und immer noch extrem stigmatisierten Berufsfeld.
Es geht um Möglichkeiten der Vermittlung von berufsspezifischen Themen, und es darf auch über den Tellerrand geschaut werden.
Daneben wird berichtet von Erfahrungen mit ver.di-Fortbildungen und wie andere Berufsgruppen Fortbildungskonzepte implementierten.“

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Aktionstag im Rahmen der dezentralen Blockupy-Aktionswoche

Sonntag, 18.05.2014, 12-18 Uhr Lausitzer Platz, Berlin

mit workshop:
14:15 – 15:00 Uhr: Die Freiheit nehm `ich mir … Sexualität leben – wider die Moral
Moderation: Matthias Vernaldi + Stephanie Klee, move e.V. Berlin
Selbstbestimmte Sexualität ist ein Menschenrecht und birgt Ressourcen für das tägliche Leben. Gehört dazu auch Prostitution?

Politiker_innen klopfen sich auf die Schulter: aus der Finanzkrise sei das Land gestärkt und ohne größere Blessuren hervorgegangen. Doch auf wessen Kosten gehen die Maßnahmen, die als „Krisenlösungen“ verkauft werden? Und was ist eigentlich mit der Krise der sozialen Reproduktion und der Care-Arbeit?

Wir sagen: Ein gutes Leben für alle Menschen ist im Kapitalismus nicht zu haben. Das wirkt sich auch auf die Bedingungen aus, unter denen Care-Arbeit geleistet wird: Verstärkt durch die Krise nehmen Kürzungen im sozialen Bereich zu. Dagegen bündeln sich unter dem Motto „Care Mob“ oder „Care Revolution“ seit 2 Jahren Initiativen und Aktionen, die auf die permanente Krise im Care-Bereich aufmerksam machen wollen.

Unsichtbare Arbeit muss sichtbar werden: Wer bringt die Kinder zur Kita?

Wer pflegt die kranke Mitbewohnerin? Wer kümmert sich um Opa, kauft ein, wäscht ab, trocknet Tränen und hält die Freund_innen zusammen? Das sind alles Arbeiten, die meist unbezahlt, gering geschätzt und vielfach von Frauen geleistet werden. Aber auch bezahlte Care-Arbeit steht unter einem enormen Druck: Sie soll von möglichst wenigen Beschäftigten in immer kürzerer Zeit und für immer weniger Geld erledigt werden.

Assistenzarbeit, mobile Altenpflege, Kinderbetreuung, Krankenpflege, soziale Arbeit, usw. leiden darunter immens. Dadurch steigen in vielen Bereichen Zeitdruck und Belastungen; soziale Ausschlüsse, Diskriminierungen und Rassismus nehmen zu.

Das muss sich ändern! Deswegen wollen wir den 18.05. nutzen, um uns über die Care-Lücken in unserem eigenen Leben auszutauschen und um über Organisierungsmöglichkeiten und gesellschaftliche Alternativen zu diskutieren.

Workshops – World Cafe – Open Mic – Mitmachausstellung – Vokü – Kinderbetreuung

 

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